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KANARIENVOGEL
Herkunft
Ursprünglich auf den Kanaren (daher auch der Name) und den
Madeira-Inseln beheimatet, brachten spanische Eroberer die ersten
wilden Kanarienvögel gegen Ende des 15. Jahrhunderts nach Spanien.
Pfiffige Mönche züchteten die kleinen Vögel, verkauften aber
immer nur die Hähne, so daß man bis etwa zum 17. Jahrhundert auf
den Nachschub aus Spanien angewiesen war. Trotz des strikten
Ausfuhrverbotes wurden dann einige Kanarienweibchen nach England und
Italien geschmuggelt und mit einer Nachzucht begonnen. Von
dort aus gelangten die kleinen Sänger dann nach Deutschland, in die
Schweiz, nach Holland und auch nach Österreich. Ursprünglich war
die bekannteste Farbe für einen Kanarienvogel gelb bis grün-gelb.
Inzwischen sind aber neben den unterschiedlichen Kanarienrassen auch
sehr unterschiedliche Farbschläge im Handel erhältlich
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Arten Man
unterscheidet Gesangs-, Gestalts- und Farbkanarien. Gesangskanarienvögel
zeichnen sich durch ihre einzigartigen melodischen Lieder aus. Auch die
Farb- und Gestaltskanarienvögel können singen. Da sie aber mit anderen
Finken gekreuzt wurden (um die große Farbauswahl, bzw. verschiedenen Körpermerkmale
zu erreichen) ist ihr Gesang nicht so rein und umfangreich, wie der
ihrer "unverzüchteten" Verwandten. Es existieren viele
Variationen der Farb- und Gestaltskanarienvögel. Pflege
Wichtig
ist das tägliche Ausleeren der Näpfchen und des Wasserspenders. Sie
werden warm abgewaschen, abgetrocknet und neu gefüllt. Grober Schmutz
wie Futterreste oder Kot werden mit einem Löffel aus dem Sand entfernt
und mit Sandpapier werden verschmutzte Äste abgerieben und feucht
abgewischt. Einmal in der Woche wird der gesamte Käfig samt Inventar
gesäubert (warm abgewaschen und gut abgetrocknet). Und der Sand
erneuert. Alle vier Wochen sollte der Käfig nebst Zubehör desinfiziert
und die Naturäste erneuert werden.
Futter
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Kanarienvogel ist ein Vegetarier. Eine ausgewogene Mischung aus Körnern
(z.B. Negersaat, Mohn, Weizen, Leinsamen) ist seine Grundnahrung.
Die Körnermischungen gibt es im Fachhandel zu kaufen. |
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penetranter
Geruch: Fäulnis
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weißlich-grauer
Belag: Schimmel
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Klumpen
und Fäden ziehen: Ungezieferbefall
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Das
Grünfutter läßt sich in der freien Natur finden, darf aber
niemals vom Straßenrand gepflückt werden. Obst und Gemüse
werden übrigens klein geschnitten oder klein geraspelt und am Käfiggitter
festgeklemmt bzw. in die Schälchen gefüllt. Wichtig ist die
Abwechslung, die Frische und die Regelmäßigkeit der Fütterung
(immer zur gleichen Uhrzeit).
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Obst
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Äpfel,
Birnen, Bananen, Kiwis oder Weintrauben
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Gemüse
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Fenchel,
Karotten oder Gurken
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frisches
Grün
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Basilikum,
Gartenkresse, Löwenzahn, Wegerich oder Petersilie
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schlecht
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plötzliche
Futterumstellungen
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verboten
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gespritzte
Blattsalate, alle Süßigkeiten, fetthaltige Speisen,
Salziges, Gewürze, Zucker, Kaffee oder Alkoholika
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